10 Argumente für iPads in der Schule

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Nenn mir doch mal 10 Argumente, weshalb denn diese Tablets etwas hier in der Schule bringen

Das ist ein Satz, welchen ich einige Male von meinen Lehrern an den Kopf geworfen wurde. Argumente aus dem nichts zu fischen kann oftmals schwierig sein, weshalb ich Dir hier eine kleine Hilfe geben möchte, wenn du schon soweit bist, dass du dich für ein Tablet in der Schule entschieden hast und auch deine Eltern überzeugt hast.
Einzelne Lehrer zu überzeugen (vor allem ältere) kann schwierig sein, da sie (bei mir zumindest) selber entscheiden durften, ob ich mein iPad im Unterricht nutzen durfte.

1. Notizen immer dabei
Mit einem iPad hat man immer alle seine Notizen zusammen auf einem Gerät

2. Stift
Man muss nicht auf einer Tastatur mit tippen, sondern kann einen Apple Pencil nutzen und somit digital mitschreiben, ohne dass man seine Handschrift vernachlässigt und nicht weiter handschriftlich mit schreibt.

3. Rucksack wird leichter
Alle Mappen und Ordnern fallen weg und ich muss nur noch die Bücher mitnehmen.
Im Durchschnitt fällt ca. 30-40% des Gewichtes meines Rucksacks weg

4. Bessere und schönere Notizen
Ich war früher immer jemand, der Notizen nie sonderlich schön gestaltet hat. Meine Notizen mussten praktisch und schnell zu schreiben sein und ohne verschiedene Farben, sondern nur mit meinem Standard Füller-Blau.
Da ich nun in Sekunden zwischen Stift und Textmarker und auch zwischen allen RGB Farben hin und her wechseln kann, haben meine Notizen einen sichtlich besseren Aufbau und es macht mir viel mehr Spaß die Notizen zu bearbeiten und zu gestalten

5. Besseres Löschen ohne hässliche Rückstände
Auf Papier mit Tinten-Killer und TippEx sieht man immer sofort, wenn sich jemand verschrieben hat und es wertet schöne Notizen sehr stark ab. Mit iPads kann man Wörter oder Sätze löschen und ersetzen und das ohne sichtliche Rückstände bleiben

6. Ergänzen von Wörtern im Satz ohne es zwischen zuschreiben
Wenn man auf Blätter schreibt, hat man schnell das Problem, dass einem noch Sachen einfallen, welche in den Satz hätten geschrieben werden müssen. Nun kann ich einfach ein Wort oder auch mehrere Wörter auswählen, sie verschieben und wieder etwas in dem freien Platz reinschreiben

7. Sortierung
Alle Notizen sind in einer App in Ordnern gespeichert und man muss sich nicht durch Mappen und College Blöcke suchen

8. Suche
Notizen und selbst geschriebene Wörter in Notizen können gesucht werden, sodass man Sachen sehr schnell findet

9. Notizen sind sicherer
Notizen auf iPads können nicht wie gewöhnlich im College Block vergessen werden oder aus der Mappe fallen. Notability hat zudem ein Feature, welches die Notizen in verschiedene Clouds, wie z.B. iCloud, OneDrive, Dropbox, Google Drive, Box, WebDAV

10. Vorteile von einheitlichen Geräten/dem gleichen Betriebssystem
Mit der Funktion “AirDrop”, welche nur Apple Geräte haben, kann man untereinander in Sekunden Notizen, Bilder und Videos teilen. Man kann so z.B. viel schneller Arbeitsblätter oder Bilder teilen und auch Sachen an den Lehrer abgeben, insofern er ein Apple Gerät hat

Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Post weiterhelfen konnte, einen Schritt näher an das Ziel iPads in der Schule nutzen zu können, zu gelangen!

Wieso lieber Apple iPads und nicht Android oder Windows Tablets in der Schule nutzen?

Ipad vs. Android Tablet vs. Windows Tablet

Zu aller erst muss ich betonen, dass es keinen großen Gewinner gibt. Die Top Geräte aus den jeweiligen Bereichen sind alle sehr gute Geräte, jedoch unterscheiden sie sich vor allem im Workflow. 
Meiner Meinung nach ist es zudem sehr wichtig, dass man einen gut funktionierenden Stift und ein Tablet mit Handballen Erkennung hat. Ich kann dort aus eigener Erfahrung sprechen, da ich in der ersten Woche noch mit einem günstigen Stift und einem iPad Air 2 gearbeitet habe, welcher nicht von den Apple Pencils unterstützt wird und es war nicht sonderlich schön so zu arbeiten, da ich meine Hand immer seltsam positionieren musste, um ja nicht auf das Display zu kommen . Die Handschrift sah auch alles andere als schön aus. 
Es gibt jedoch für Android Tablets, Windows Tablets und iPads, Tablets welche eigene Stift haben bzw. unterstützen und welche meistens auch eine Handballen Erkennung haben.
Sobald man dieses Hauptfeature in einem Tablet gefunden hat, ist es eigentlich egal, welches man nimmt. Trotzdem hat jedes Tablet und jedes Betriebssystem oftmals eigene Features bzw. Funktionen, welche es rausstechen lassen. 

Vorteile

iPads:

Die beste Funktion, welche iPads besitzen, sind neben den hervorragenden Pencils mit Handballenerkennung auch AirDrop. Dadurch, dass wir an unserer Schule noch kein Schüler W-LAN haben, können wir untereinander unsere Dateien im Unterricht nicht teilen, da man für jede Cloud und jeden Messenger Dienst W-LAN braucht. 
AirDrop löst dieses Problem, da man (wenn man in einer Reichweite von bis zu ca. 9 Metern ist) untereinander Dateien teilen kann. Diese Funktion ist vor allem sehr interessant, wenn alle in der Klasse einheitlich iPads nutzen, da der Lehrer ein Arbeitsblatt per AirDrop kann und wir direkt anfangen können zu arbeiten. 

Meine Lieblings Notiz-App namens „Notability“ läuft zudem auch nur auf dem iPad und meiner Meinung nach ist das auch ein weiteres Argument für iPads, dies hat mit dem Betriebssystem zu tun.
Weitere Punkte, welche für die Benutzung von iPads sprechen, sind auch die hohe Sicherheit, welche diese Geräte haben. Mit Verschlüsselungen und Sicherheitsupdates ist ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet. Die Geräte haben zudem eine sehr einfache Bedienung. Das UI (User Interface) ist sehr einfach gestaltet und man überblickt die Grundfunktionen sehr schnell.

Eines meiner absoluten Lieblingsfeatures und ist das einfache Management von Dateien. Ich weiß, dass man bei Windows Tablets durch Halten auch Dateien ziehen kann, jedoch kann man auf iPads parallel dazu noch zwischen Apps wechseln, sie öffnen und schließen und noch einiges mehr. (nochmal checken wie das bei Windows Tablets funktioniert)

Android Tablets:

Das wahrscheinlich wichtigste Argument für Tablets, welche Android haben, ist der Preis. Android Tablets sind in den meisten Fällen günstiger in der Anschaffung, als iPads und einfacher in der Handhabung als Windows Tablets und schaffen so einige Preise aus dem weg, damit es auch möglichst allen Schülern klassen- oder schulübergreifend ermöglicht werden kann, Tablets im Unterricht zu benutzen.

Android bietet zwar mehr Funktionalitäten als iOS oder iPadOS, kann aber schnell komplexer und schwieriger wirken. Vorteil gegenüber Apple ist die Offenheit gegenüber anderen Geräten, man ist weniger in einem Ökosystem wie Apple gefangen.

Einige Hersteller haben in Ihrer Version von Android noch eine Art AirDrop, jedoch müsste man dann auch wieder in einer Klasse einheitlich ein Gerät kaufen oder zumindest die Tablets, welche diese Funktion unterstützen.

Windows Tablets:

Windows Tablets sind auch meistens günstiger als iPads. Sie haben auch fast immer einen eingebauten USB Slot, was im Schulalltag von Vorteil sein kann, wenn man „hybrid“ mit PCs arbeitet. USB-Sticks um Dateien untereinander auszutauschen werden jedoch mit AirDrop überflüssig. Jedoch gibt es für die iPads auch günstiger Adapter mit einem USB-Slot.

Das Hauptargument für ein Windows Tablet wäre für mich die Unterstützung von allen Anwendungen, welche man auch auf normale Windows PCs laden kann. Man ist somit nicht mehr eingeschränkt sich schlechtere Versionen von z.B. Photoshop aus dem AppStore runterzuladen, sondern kann sich das richtige Photoshop runterladen. Je nach dem wie hoch der Preis ist, werden jedoch die Anwendungen auch dementsprechend laufen. Einarbeiten in Windows Tablets ist ein Kinderspiel, wenn man bereits Windows 10 auf dem PC gut kennt. Ein sehr hochwertiges und teures Windows Tablet entspricht mit Keyboard einem Laptop. Ein iPad mit Tastatur wäre jedoch kein MacBook.

Nachteile

iPads:

Der wesentliche Aspekt, welcher gegen iPads spricht ist vor allem der hohe Preis. Wenn man sich es selber anschaffen muss ist das für die meisten Familien zwar noch im Rahmen, jedoch wird es schnell deutlich teurer als eine Anschaffung von Android Tablets oder Windows Tablets, wenn man es von der Schule aus kauft.
-Es muss die Office 365

Android Tablets:

Ein Argument gegen Android Tablets ist, dass es keine völlig einheitliche Benutzeroberfläche gibt, welches alle Unternehmen benutzen. Die Betriebssysteme von Samsung, Xiaomi, usw. basieren zwar alle auf Android, welches von Google entwickelt wird, jedoch unterscheiden sie sich alle in ihrem Aussehen und auch in einigen Features. Huawei Share spricht nicht mit der Teilen Funktionen von Xiaomi oder Samsung. Wenn man sich in der Klasse auf ein Tablet oder Unternehmen einigt, würde dieses Problem jedoch wegfallen.

Die Sortierung ist zudem schwieriger gestaltet auf Android Tablets, da man nicht mit Multitouch Dateien in andere Ordner oder Apps verschieben kann. Leider fällt dadurch ein wesentlicher Punkt weg, welcher den Workflow im Alltag deutlich vereinfacht

Windows:

Mein größter Dorn im Auge in Betracht auf die Benutzung von Windows Tablets ist die Benutzer Oberfläche. Ich finde Windows 10 auf meinem PC super, jedoch ist es auf Tablets einfach nur kompliziert und umständlich. Es ist wenig angepasst auf Tablets und nicht vergleichbar mit Benutzeroberflächen von Android oder Apple Tablets. Das liegt natürlich einerseits daran, dass Windows 10 nicht primär auf Tablets ausgelegt ist, jedoch muss man einfach sagen, dass es den Workflow sehr einschränkt.

Besten iPad Apps

Meine Erfahrungen mit iPads an der Schule: Welches iPad ich nutze, was für iPads es gibt und wieso man iPads nutzen sollte

Fazit

Zu allererst würde ich noch als Herausforderung betonen, dass die Office Apps (Outlook, Word, Excel, PowerPoint, usw.) auf den iPads und Android Tablets nur funktionieren, wenn man Microsoft 365 gekauft hat und nicht wenn man eine andere Version von Office hat, wie z.B. Office 2016.
Ich persönlich finde, dass iPads trotz des hohen Preises den besten Workflow und auch Features mit sich bringen. Sie haben Funktionen, welche

iPad Apps – Ideal für die Schule

Titelbild Ipad Apps

iPads für die Schule, schön und gut, aber welche Apps benutzt man?
Welche Apps sind effizient und gibt es fachspezifische Apps? Ich habe “Besten iPad Apps für die Schule” gesucht, und nichts gefunden, und ich hatte viele Fragen, wie diese.
GoodNotes oder Notabillity, iTranslate, dict.cc, Reverso, Langscheid oder Pons, GeoGebra und Photomath, diesen Fragen gehen wir mal auf den Grund. Hier gibt es meine kleine Auswahl von den Weiten des App Stores.

Allgemein

GoodNotes oder Notability, diese Frage habe ich mir auch stellen müssen, als ich mit der Benutzung meines iPads angefangen habe. Nach vielen Vergleichen und Videos, bin ich bei Notability gelandet. Ausschlaggebend war z. B., dass man zwei Dokumente neben einander anschauen kann. Dies kommt einem beim Arbeiten mit einem Regelheft besonders zu gute.

Notabilitys einfaches Teilersystem struckturiert die Dateien einfach und übersichtlich. Ich nutze ich Notability ebenfalls für nichtschulische Dateien. Es ist mir möglich die verschiedenen Projekte einfach zu ordnen, obwohl es die Möglichkeit von Unterunterordnern nicht gibt.
Die schriftliche Gestaltung der eingenen Texte/Aufgaben/Übungen und das Aufwerten dieser wird einem leicht gemacht. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich die Quallität meiner Arbeitsblätter massiv verbessert hat.
Die App kostet 9,99€ und das ist sie meiner Meinung nach aber auch wert.

Vergleiche zwischen GoodNotes und Notability findest Du hier:
-Direkter Vergleich von Paperlike
-Video von Rebecca Elizabeth


Naturwissenschaften mal ganz allgemein

Wir kennen es alle: wir im Unterricht sitzen und eine Formel fällt uns nicht ein. Formelsammlung, so lautet die Antwort. Die großen und vor allem auffälligen Bücher sind zwar hilfreich, aber man hat sie auch sehr schnell Zuhause vergessen. Dazu kommt, dass man es auch nicht in der Schule lassen möchte, man könnte es ja auch Zuhause brauchen.

Dafür gibt es verschiedene Apps, welche einem helfen und eine davon ist:

In dieser App wird einem das Wissen der Physik erklärt. Zusätzlich werden einem in der kostenpflichtigen Version (2,99€ /Monat oder 9,99€/Lifetime) auch Aufgaben zur Verfügung gestellt. Es werden alle wichtigen Bereiche abgedeckt, und somit eine gute Hilfe für den Unterricht geschaffen. Die App ist, ob nun in der kostenlosen oder kostenpflichtigen Version, auf jeden Fall zu empfehlen.
Von dieser App gibt es auch noch eine Version für Mathe und eine für Deutsch.


Mathematik

Fangen wir mit dem meist gehassten Fach an. Mathe ist für die weningsten Schüler sehr angenehm und kleine Helfer kommen da gerade recht. Zumal das mathematische Zeichnen eine kleinere Herausforderung birgt.

Die App, welche als kleiner Formel- und Grafikrechner geradezu prädestiniert für den schulischen Gebrauch:
“Photomath ist die Nr. 1 App für Mathematiklernen; sie kann Probleme von der Arithmetik bis zur Analysis sofort lesen und lösen, indem sie die Kamera auf deinem mobilen Endgerät verwendet. Mit Photomath lernst du, wie du mathematische Probleme durch animierte Schritte und detaillierte Anweisungen angehen kannst oder überprüfe deine gedruckten oder handschriftlichen Hausaufgaben auf Fehler.”
[https://photomath.net/de/mediakit (Abschnitt 1, Beschreibung, Zeile 1-4, am 07.06.2020 um 16:46 Uhr MEZ)]
Als jemand, der diese App selber benutzt kann ich dieser Aussage durchaus zustimmen. Photomath lässt sich einfach bedienen und erklärt sich quasie wie von selbst.
Die Funktionen sin alle auch über einen internen Taschenrechner auszuschöpfen.

Der Grafikrechner von GeoGebra ist für die Arbeit mit Funktionen jeglicher Art sehr gut geeignet. Jegliche Berechnungen, welche im graphischen Bereich anfallen sind hiermit gut lösbar. Dazu kommt, dass das Ergebnis ist das Ergebnis, auch bei aufwendige Rechnungen übersichtlich und gut nachzuvollziehen

Die App, MyScript Calculator, ist eine nette Spielerei, die den Mathematikunterricht vereinfacht. Man kann diese App zur gleichen zeit mit Notability auf haben. In dieser App schreibt man seine mathematischen Endrechnungen einfach hinein. Die App rechnet diese einach aus.
Wieso denn eine App? Weil sie praktisch ist. Man kommt nicht aus dem “Flow” des Schreibens raus, indem man den Blick nicht von den Notizen wenden muss. Alles geht in einem Rutsch durch.
Diese App kostet 3,49€, für die Leute, denen es das wert ist. Mir ist es das sehr wohl, da es das Rechnen im unterricht erleichtert.

Geometry Pad

Um im bereich Geometrie mit exakten Werten zu rechnen, ist diese App sehr gut geignet. Das Konstruieren von verschidenen Formen ist sehr gut möglich. Zugegeben, man muss sich erstenmal in die App einfuchsen, doch es lohnt sich. Vielen Möglichkeiten, Einfluss auf verschiedenste Faktoren, einer Figur zu haben ist gut zum Arbeiten im Unterricht. Man kann Formen und Funktionen mit einfachen Angaben erstellen und ist somit um einiges schneller, als die Mitschüler, welche alles mit Bleistift etc. zeichnen. Man muss mit der App warm werden, doch wenn man dies einmal ist, geht es sehr gut.
Diese App ist mit 7,99€ nicht etwas, was man sich mal eben kaufn sollte. Gerade nach einer solchen Anschaffung, ist das Geld meistes etwas knapper, besionders bei Schülern. Wem es das wert ist, der wird nicht enttäuscht, denn die App hält, wass sie verspricht. Auch, wenn sie etwas komplex ist, ist sie zu empfehlen.


Sprache

Für Fremdsprachen sind Wörterbücher eine richtige Hilfe. Diese sind aber auch schwer, unhantlich und passen meist nur gerade so in den Schulranzen. Doch nicht nur für den schulischen Zweck ist ein Wörterbuch hilfreich. Also, was tun? Eine App schafft Abhilfe.

Die Wörterbuch-App ist kostenlos und gut zu gebrauchen. Die gängigsten Sprachen (Englisch, Französisch, Latein, Spanisch, Italienisch, etc.) und viele mehr, sind zum Download bereit.
Die Möglichkeit, die App auf dem normalen Bildschirm nebenbei laufen zu lassen, nutze ich persönlich sehr sehr häufig [Für die neueren iPads mit iPadOS]. Im Englischen ist die Aussprache für die Meisten kein Problem. Wenn man sich jedoch bei Sprachen wie Spanisch oder Französisch anschaut, kommen die meisten Leute ins Straucheln. Dafür hat dicct.cc auch eine Lösung. Mit der Möglichkeit einer Sprachausgabe der Vokabeln ist die richtige Aussprache der nachgeschlagenen Vokabeln sichergestellt.
Die App ist praktikabel und leicht zu verstehen, perfekt für den Schulgebrauch, da es offline abrufbar ist.

Quizlet

Quizlet ist eine Karteikarten Lern App. Mit ihr ist eine einfache und effektive Methode geschaffen worden, digital mit Karteikarten zu lernen. Mit verschiedenen Ordnern und Themen ist es möglich die Begriffe von verschiedenen Sprachen und anderen Fächern digital zu speichern, zu sammeln und zu lernen. Man kann auf verschiedene “Lernsets” zurückgreifen, welche Andere schon geschrieben haben. Ebenfalls kann man durch 5 verschieden Arten Funktionen sein Lernen optimal strukturieren und gestalten.

Wenn man bereit ist 11,99€ im Jahr auszugeben, erhält man die Möglichkeit ohne Werbung und offline mit Quizlet zu lernen. Wenn man jedoch 19,99€ im Jahr bezahlen möchte erhält man zusätzlich die Möglichkeit Vokabelblätter einzuscannen, Bilder hochzuladen, die Texte hervorzuheben und eine unbegrenzte Anzahl an Kursen zu erstellen. Das ist auch schon der nächste Punkt, man kann im Verband mit z.B. der Klasse lernen. Durch die Guppen können die Vokabeln der einzelnen Kurse an alle Mitglieder verteilt werden. Noch zu sagen bleibt, dass alle Funktionen, bis auf die eben genannten, kostenfrei zu haben sind.

Fazit

Wer sich ein iPad für die Schule kauft, sollte mit mehreren Nebenkosten rechnen. Ein gutes Setup ist für einen guten Umgang in der Schule und hohe Lernerfolge wichtig, ja sogar notwendig. Gute Apps kosten nicht immer viel Geld. Wer genau hinschaut findet die beste Lösung für sich und seine Bedürfnisse. Diese sind ein par allgemeine Vorschläge. Dies kann man gerne berücksichtigen, wenn man sich sein Setup zusammen sucht.
VORSICHT, denn nicht jedes versprechen einer App wird auch gehalten. Nur, weil Apps Geld kosten, sind sie nicht das Beste, was es in diesem Bereich gibt. Hier nochmal einen Blog Post zu dem Thema Wieso und Welche iPads, sowie Erfahrungen, wenn euch das interessiert.

Ich hoffe, dass ich Dir weiterhelfen konnte!

Quellen

https://photomath.net/de/mediakit 07.06.2020
App Store von Apple 07.06.2020

Die Angegebenen Daten, Zahlen und Beschreibungen sind ohne Gewähr

Autor

iPads in der Schule – der digitale Begleiter für Deinen Schulalltag

Oktober 2019 war es endlich so weit. Nach langem Fragen wurde uns endlich als erste Klasse der Mittelstufe erlaubt, in der Schule iPads zu benutzen.

Doch wieso eigentlich ein iPad?

Mir ging es wie vielen anderen Schüler: Man packt den Rucksack und vergisst am besten noch ein Fach, dann verknickt noch eine Mappe und dann hat man schon das Chaos. Man bekommt Ärger von den Lehrern, da man mal wieder ein Fach vergessen hat und die Ordnung lässt auch zu wünschen übrig. Zudem tut einem der Rücken bei 5 Fächern am Tag und einem ca. 10 kg (nachgemessen) schweren Rucksack sehr weh. Diese Probleme fallen bei einem iPad fast alle weg. Neben dem iPad und ein par Stiften müssen nur noch die Bücher zu den Fächern mit. Damit wird ca. 1/3 des Gewichtes eingespaart.
Zudem habe ich endlich mehr Ordnung in meinen Notizen und habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich nur einige Sätze in eine Notiz schreibe und nicht eine ganze Seite auf dem iPad nutze.
Es hat mich selber sehr verwundert, wie viel mehr Spaß es gemacht hat, in der Schule mit iPads zu arbeiten, als mit herkömmlichen College Block Blättern. Indem ich mich mit dem iPad auseinandergesetzt habe, bekam ich viel mehr Möglichkeiten, kreativ in meinen Hausaufgaben und Notizen zu wirken. Das graphische Gestalten dieser und das Einscannen von z. B. Arbeitsblättern werten meine Haus- und Schulaufgaben/Notizen extrem auf.

Erste Schritte

Der erste Schritt liegt immer darin, die eigenen Eltern zu fragen, ob man sich ein iPad für schulische Zwecke kaufen darf und, ob sie etwas dazu geben würden, da es ja für die Schule sei.
Gleichzeitig ist es wichtig, den Klassenlehrer/in und oder die Schulleitung zu fragen, ob es erlaubt sei, iPads zu nutzen, wenn die Schule es noch nicht offiziell zu gelassen hat. Wenn man dort das “Ok” bekommen hat, sollte man die verschiedenen Lehrer, welche man im Unterricht hat, fragen, ob sie es auch erlauben. Bei diesem Vorhaben sollte man sich alle gut überlegten Argumente zurechtlegen und versuchen sie dem Lehrer zu vermitteln, schließlich sollte dieser zustimmen.
Dieser Punkt ist zudem sehr wichtig, da sich eine Anschaffung eines neuen Gerätes nicht vollends lohnen würde, wenn nur die Hälfte der Lehrer zustimmen. Am sinnvolsten ist es, alle Fächer über das iPad laufen zu lassen. Auch, wenn man das nicht gleich von Anfang an macht, sollte man es nach der Testphase durch aus tun, so ist es am sinnvollsten.

Was für ein iPad benutzen? Qual der Wahl

Überblick:Es ist wichtig als Erstes zu sagen, dass sich nur iPads mit Unterstützung eines Apple Pencils lohnen, da es sonst zur Qual wird zu schreiben oder zu tippen. Außerdem fällt so das wichtigste Argument für iPads weg, denn man schreibt nicht mehr handschriftlich und die Wahrscheinlichkeit, dass es Lehrer erlauben geht gegen Null. Eine Unterstützung für den Apple Pencil haben alle iPad Pros, das Air 3. Generation, das iPad 7. und 6. Generation und das iPad mini 5. Generation.
Die Entscheidung, welches iPad man sich kaufen sollte hängt davon ab, wie hoch das Budget ist, wie oft man es außerhalb der Schule benutzen würde und ob die Eltern oder Großeltern noch etwas Geld dazu geben.

iPad 7. Generation vs. iPad Air 3. Generation:

Wenn man nun weiß, in welcher Preisklasse man sich bewegt, dann kann man anfangen zu überlegen, ob ein iPad, ein iPad Air oder ein iPad Pro das Richtige ist. Ein iPad Mini würde ich nicht empfehlen, da der Bildschirm zu klein ist.
Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem normalen iPad (das neuste ist das der 7. Generation) und einem iPad Air sind die Leistung, welche besser ist (A12 anstatt A10), der mindest Speicher, welcher bei 64 GB liegt anstatt bei 32 GB und der Bildschirmrand, welcher um 0,3 Zoll größer ist. Zudem hat der Bildschirm beim iPad Air noch ein vollständig laminiertes Display, eine Antireflex-Beschichtung, Display mit großem Farbraum (P3) und das True Tone Display. Preislich liegen die beiden Geräte 170€ auseinander und unterstützen beide den Apple Pencil der 1. Generation.

iPad Air 3. Generation vs. iPad Pro 11 Zoll 2. Generation, Pad Pro 12,9 Zoll 4. Generation:

Der wesentliche Sprung ist der zum iPad Pro, wo das neueste das der 4. Generation ist. Man bekommt es in zwei Ausführungen: Einmal in 11 Zoll und einmal in 12,9 Zoll.
Die Unterschiede zwischen den iPad Pros 4. Generation und dem iPad Air 3. Generation sind vor allem ein verbesserter Prozessor (A12Z anstatt dem A12) und deutlich verbesserten Kameras. Sie haben 2 Lautsprecher mehr und Face ID im Gegensatz zu Touch ID. Den Unterschied, welchen man am meisten am meisten spürt, ist aber mit Abstand die Bildschirmgröße und der Apple Pencil 2. Generation. Preislich liegen das iPad Air 3. Generation und das iPad Pro 11 Zoll der 4. Generation 330€ auseinander und mit dem iPad Pro 12,9 Zoll der 4. Generation 550.

Hier ist nochmal ein detaillierter Vergleich zwischen dem Apple Pencil 1. und dem Apple Pencil 2. Generation:

Apple Pencil 1. GenerationApple Pencil 2. Generation
Designrund mit glatter Oberflächekantig mit matter Oberfläche
AnschlüsseLightning Male zum Laden und Synchronisierenkeine vorhanden
Ladenlädt über den Lighning-
anschluss am iPad
lädt kabellos am iPad
Aufbewahrungkein magnetischer Clip vorhandenhält magnetisch an der Seite des iPads
ZeichnenDruck- und NeigungserkennungDruck- und Neigungserkennung
Gestenunterstützt keine Gesten am StiftDoppeltippen auf den Stift (nur ca. untere Hälfte), damit zwischen Funktionen in Apps gewechselt wird
(wie z.B. Stift zu Radiergummi)
Kompatibel mit9,7 Zoll-iPad 6. Generation, iPad Air 3. Generation, iPad Mini 5. Generation und alle älteren GeräteiPad Pro 11 Zoll und iPad Pro 12,9 Zoll 3. / 4. Generation
Preis99€135€
Quelle: https://www.giga.de/unternehmen/apple/news/apple-pencil-1-2-unterschiede-und-kompatibilitaet-der-stifte-fuers-ipad/ am 07.06.2020 eingesehen

Hier hast Du auch noch einen Vergleich der Specs rund zwischen iPad Air 3. Generation, iPad Pro 11 Zoll 4. Generation und iPad Pro 12,9 Zoll 4. Generation.

Hürden/Probleme:

Wie bei allem gibt es auch bei iPads, welche man in der Schule benutzt, Hürden und Probleme. Probleme die vor allem im Alltag passieren, aber logisch sind, sind vor allem der Akku, falls man mal vergisst ihn zu laden, denn sonst kommt man locker durch den Tag und wenn man das iPad zuhause vergisst. Meiner Meinung nach ist es auch wichtig, dass man darauf achtet, dass das iPad entweder im Fach eingeschlossen ist oder man es im Rucksack mitnimmt, damit die Gefahr eines Diebstahls nicht zu groß ist.
Leider sind die meisten guten Apps, welche man benötigt, kostenpflichtig. Sie kosten zwar nur zwischen 2 und 10€, jedoch summiert sich das schnell. Den Großteil muss man aber nur einmalig kaufen.

Fazit:

Mit meinem iPad Pro 12,9 Zoll der 4. Generation bin ich sehr zufrieden. Da ich gerne 2 Apps nebeneinander offen habe, habe ich für die größere Variante entschieden. Mit dem Pencil der 2. Generation bin ich auch glücklich und der Workflow mit meinen Lieblingsapps: Notability, Quizlet, My Script Calculator und GeoGebra funktioniert einwandfrei. Ich benutze das iPad auch viel außerhalb der Schule, da ich meine Gitarren Noten und auch YouTube, Netflix und co. darauf schaue, sowie auch blogge 🙂
Ich hoffe ich konnte Dir bei Deiner Entscheidung, ob sich ein iPad lohnt, helfen und bis bald!