Jabra Evolve 2 85 vs Sennheiser Epos Adapt 660

Blopost Titelbild Jabra Evolve 2 85 vs Sennheiser Epos Adapt 660

Ich war sehr froh, als beide Kopfhörer diese Woche bei uns angekommen sind, da ich mich schon auf eine Fortführung meiner Reviews gefreut habe.
Beide Kopfhörer bzw. Headsets nutze ich schon seit mehreren Jahren und vor allem der Vorgänger des Sennheiser Epos Adapt 660, der Sennheiser MB 660 MS ist mir sehr ans Herz gewachsen, da das mein erster Kopfhörer war, welchen ich perfekt fand für lange Autofahrten oder Flüge.

Er war gemütlich und hatte Noise Cancelling. Nach einer Weile kamen auch die ersten Noise Cancelling Kopfhörer von Jabra, wie der Evolve 80, welcher noch etwas sehr rund und unförmig war und auch das Noise Cancelling konnte verbessert werden. Vor ca. einem Jahr kam schließlich der Jabra Elite 85h raus, welcher der erste Jabra Kopfhörer war mit diesem Design

Lieferumfang

Beide Firmen bzw. die drei Firmen haben nicht an Zubehör gespart. Beide Kopfhörer kommen mit einem schlichten, aber hochwertigen Case für die Kopfhörer, sowie Aux Kabel und einem Ladekabel. Leider hat der Adapt 660 noch ein Micro USB Kabel, wohingegen das Jabra Headset schon USB-C an Bord hat. Beide haben auch ein USB Dongle mitgeliefert für die optimale Verbindung, was auch für die Microsoft Teams Zertifizierung relevant ist. Jabra hat bei ihren Kopfhörern noch eine kleine Ladestation mitgeliefert, welche schick aussieht und auch die Kopfhörer schnell lädt.

Jabra Evolve 2 85

Die Jabra Evolve 2 85 stechen vor allem durch Ihr ergonomisches und spezielles Design heraus, welches Jabra seit den Elite 85 bei vielen Kopfhörern und Headsets benutzt. Das Design ist meiner Meinung nach sehr gemütlich und umschließt meine Ohren ganz. Das Noise Cancelling ist wieder sehr gut und beim Musik hören höre ich Umgebungsgeräusche gar nicht mehr und wenn jemand spricht nur sehr leise. Sie haben ein kleines ausklappbares Mikrofon, welches sich gut in das Design integriert und es immer noch als schicken Kopfhörer aussehen lässt.

Die Jabras haben im Gegensatz zu den Sennheiser leider noch viele Knöpfe und man kann eher wenig mit Gesten machen, was ich schade finde, da ich oftmals den richtigen Knopf verfehle. Trotzdem muss man sagen, dass sich selbst die Knöpfe wertig anfühlen und man sie gut erreichen kann.

Und auch noch ein sehr praktisches Feature, welches ich nicht auslassen darf sind die Busy Lights, welche anzeigen, wenn man in einem Meeting ist und daher nicht gestört werden möchte. Auch mit den 10 eingebauten Mikrofonen ist es mehr als nur ein guter Allrounder für Meetings und überragt.

Zu guter letzt kann ich sagen, dass ich auch mit der Akkulaufzeit von 37h mit einer Ladung zufrieden bin, jedoch ist mir das Headset persönlich etwas zu basslastig, da es in den Höhen an Präsenz fehlt. Hier kann aber der Equalizer in der mobilen App schnell nachhelfen.

Sennheiser Epos Adapt 660

Die Epos Adapt 660 haben die Form des Vorgängers – den Sennheiser MB 660 UC MS und sind sehr gemütlich. Die Passform finde ich etwas gemütlicher als die Jabra Evolve 2 85, da die Leder Polsterung der Ohrmuschel nicht ganz so hoch ist, sondern eher etwas dicker und sie so gemütlicher um meine Ohren liegen.

Der Hear Through Modus ist hier besser gelungen als bei Jabra, da ich, wenn ich ihn aktiviert habe, besser die Stimmen meiner Mitmenschen hören kann, wenn ich mich mit ihnen unterhalte. Jedoch ist das Active Noise Cancelling von Jabra besser.

Sehr praktisch finde ich die neue Integration von Alexa in die Kopfhörer, welche man durch eine einfache Geste aktivieren kann und auch generell die Gestensteuerung, da nur ein Knopf benötigt wird, um bei verbundenem Dongle mit PC Microsoft Teams zu starten und bei langem halten das Gerät zu paaren.

Der Sound an sich gefällt mir bei diesen Kopfhörern etwas besser als bei Jabra, da diese auch in den Höhen noch einen klaren Klang haben. Typisches Sennheiser Sound Design eben!

Vergleich

FeatureJabra Evolve 2 85Sennheiser Epos Adapt 660
ANC (Active Noise Cancelling)
Wireless
AkkulaufzeitBis zu 32h Musikwiedergabe
(ANC aktiviert)
30h (ANC aktiviert)
Mikrofone-4 digitale ANC Hybrid Mikrofone
-4 analoge MEMS Mikrofone
-6 digitale MEMS Mikrofone
3 Mikrofone für Sprache
Ausklappbares Mikrofon
LadezeitBis. 140 Minutenca. 180 Minuten
Busy lights
Einrastende Ohrmuschel
App
SprachassistentenAmazon Alexa
Zertifizierungen-Mit führenden UC-Anbietern kompatibel
-erfüllt die Anforderungen von Microsoft Teams Open Office (Zertifizierung ausstehend stand 16.8.2020)
Microsoft Skype For Business, Microsoft Teams, aptX, Made for iPhone (MFI)
ReichweiteBis zu 30mBis zu 25m
Bluetooth5.05.0
Gewicht286g227g
Mitgelieferte Ladestation
Preis543,29€399€
Quellen: jabra.com.de und eposaudio.com

Fazit

Ich persönlich benutze die beiden Kopfhörer nur für das Musik und Podcast hören, sowie Netflix schauen, weshalb ich die Sennheiser Epos Adapt 660 besser finde. Sie liegen angenehmer ums Ohr, haben gutes Noise Cancelling und Gestensteuerung, sowie eine Alexa Integration, weshalb es mein Favorit der Beiden ist.

Für jemanden, welcher die beiden Kopfhörer auch im Berufsalltag nutzen will, kann ich die Jabra Evolve 2 85 empfehlen, da das Headset nochmal bessere Business Features hat, sowie das ausklappbare Mikrofon und auch die Busy lights.

Vielen Dank fürs Lesen und bis bald!

Buchreview: “Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers” von Walter Isaacson

Meine frühsten Erfahrungen mit Apple

Apple.
Ein Unternehmen, welches in meinem Leben seit meinem sechsten Lebensjahr durch die Veröffentlichung des ersten iPads vorgekommen ist. Ich war schon früh von der Technik begeistert und es war so einfach gestaltet, dass ich das iPad auch schon mit fünf Jahren benutzen konnte.

Weshalb ich das Buch gelesen habe

Nun beschäftige ich mich seit einiger Zeit mit Start-Ups des Sillicon Valleys und auch unternehmerische Tätigkeiten, worunter auch Unternehmertum und die Entwicklung neuer Produkte fällt.
Nachdem ich dieses Jahr bereits die Biografien von Elon Musk, Frank Thelen und Bill Gates gelesen, gesehen und auch gehört habe, wollte ich mich einem weiteren sehr erfolgreichem CEO widmen. Dadurch bin ich auf dieses Buch gestoßen.

Buchreview

Das Buch habe ich als Hardcover Buch und auf Deutsch gelesen. Es umfasst den vollständigen Werdegang Steve Jobs’ und man erfährt sehr viel über seine Persönlichkeit und seinen Charakter. Man ließt wie seine Kindheit und seine Eltern sein späteres Handeln geprägt haben und auch wie er mit Steve Wozniak in jungen Jahren schon die ersten Technischen Geräte verkauften. Was mich besonders interessiert hat, war wie er die Firma Apple, welche in einer Garage angefangen hat zum mittlerweile größten Techunternehmen gebaut hat und was für Lektionen ihm auf seinem Weg erteilt wurden, sowohl auch Rückschläge, welche er verkraften musste.
Man lernt viel über seine Unternehmensführung und Produktentwicklung bei Apple, NeXT und auch Pixar und auch was für hitzige Diskussionen geführt wurden.

Das Buch endet mit Abschlussworten, welche er dem Autor Walter Isaacson noch vor seinem Tod mitgab.

Fazit

Ich gehe in diesem Review absichtlich nicht in die Tiefe der Geschichte von Steve Jobs, da ich finde, dass das Lesen der knapp 670 Seiten sich lohnt und man viel über Unternehmertum und auch Unternehmensgründung lernen kann. In diesem Buch gibt es meiner Meinung nach zu viele wichtige Details, welche einem klein vorkommen, jedoch später ein sehr großen Einfluss hatten.
Das Buch empfehle ich jedem, welcher sich für Apple, Steve Jobs und auch speziell für Unternehmensgründung und Unternehmensführung interessiert.

10 Argumente für iPads in der Schule

Thumbnail zu 10 Argumente für iPads in der Schule

Nenn mir doch mal 10 Argumente, weshalb denn diese Tablets etwas hier in der Schule bringen

Das ist ein Satz, welchen ich einige Male von meinen Lehrern an den Kopf geworfen wurde. Argumente aus dem nichts zu fischen kann oftmals schwierig sein, weshalb ich Dir hier eine kleine Hilfe geben möchte, wenn du schon soweit bist, dass du dich für ein Tablet in der Schule entschieden hast und auch deine Eltern überzeugt hast.
Einzelne Lehrer zu überzeugen (vor allem ältere) kann schwierig sein, da sie (bei mir zumindest) selber entscheiden durften, ob ich mein iPad im Unterricht nutzen durfte.

1. Notizen immer dabei
Mit einem iPad hat man immer alle seine Notizen zusammen auf einem Gerät

2. Stift
Man muss nicht auf einer Tastatur mit tippen, sondern kann einen Apple Pencil nutzen und somit digital mitschreiben, ohne dass man seine Handschrift vernachlässigt und nicht weiter handschriftlich mit schreibt.

3. Rucksack wird leichter
Alle Mappen und Ordnern fallen weg und ich muss nur noch die Bücher mitnehmen.
Im Durchschnitt fällt ca. 30-40% des Gewichtes meines Rucksacks weg

4. Bessere und schönere Notizen
Ich war früher immer jemand, der Notizen nie sonderlich schön gestaltet hat. Meine Notizen mussten praktisch und schnell zu schreiben sein und ohne verschiedene Farben, sondern nur mit meinem Standard Füller-Blau.
Da ich nun in Sekunden zwischen Stift und Textmarker und auch zwischen allen RGB Farben hin und her wechseln kann, haben meine Notizen einen sichtlich besseren Aufbau und es macht mir viel mehr Spaß die Notizen zu bearbeiten und zu gestalten

5. Besseres Löschen ohne hässliche Rückstände
Auf Papier mit Tinten-Killer und TippEx sieht man immer sofort, wenn sich jemand verschrieben hat und es wertet schöne Notizen sehr stark ab. Mit iPads kann man Wörter oder Sätze löschen und ersetzen und das ohne sichtliche Rückstände bleiben

6. Ergänzen von Wörtern im Satz ohne es zwischen zuschreiben
Wenn man auf Blätter schreibt, hat man schnell das Problem, dass einem noch Sachen einfallen, welche in den Satz hätten geschrieben werden müssen. Nun kann ich einfach ein Wort oder auch mehrere Wörter auswählen, sie verschieben und wieder etwas in dem freien Platz reinschreiben

7. Sortierung
Alle Notizen sind in einer App in Ordnern gespeichert und man muss sich nicht durch Mappen und College Blöcke suchen

8. Suche
Notizen und selbst geschriebene Wörter in Notizen können gesucht werden, sodass man Sachen sehr schnell findet

9. Notizen sind sicherer
Notizen auf iPads können nicht wie gewöhnlich im College Block vergessen werden oder aus der Mappe fallen. Notability hat zudem ein Feature, welches die Notizen in verschiedene Clouds, wie z.B. iCloud, OneDrive, Dropbox, Google Drive, Box, WebDAV

10. Vorteile von einheitlichen Geräten/dem gleichen Betriebssystem
Mit der Funktion “AirDrop”, welche nur Apple Geräte haben, kann man untereinander in Sekunden Notizen, Bilder und Videos teilen. Man kann so z.B. viel schneller Arbeitsblätter oder Bilder teilen und auch Sachen an den Lehrer abgeben, insofern er ein Apple Gerät hat

Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Post weiterhelfen konnte, einen Schritt näher an das Ziel iPads in der Schule nutzen zu können, zu gelangen!

Wieso lieber Apple iPads und nicht Android oder Windows Tablets in der Schule nutzen?

Ipad vs. Android Tablet vs. Windows Tablet

Zu aller erst muss ich betonen, dass es keinen großen Gewinner gibt. Die Top Geräte aus den jeweiligen Bereichen sind alle sehr gute Geräte, jedoch unterscheiden sie sich vor allem im Workflow. 
Meiner Meinung nach ist es zudem sehr wichtig, dass man einen gut funktionierenden Stift und ein Tablet mit Handballen Erkennung hat. Ich kann dort aus eigener Erfahrung sprechen, da ich in der ersten Woche noch mit einem günstigen Stift und einem iPad Air 2 gearbeitet habe, welcher nicht von den Apple Pencils unterstützt wird und es war nicht sonderlich schön so zu arbeiten, da ich meine Hand immer seltsam positionieren musste, um ja nicht auf das Display zu kommen . Die Handschrift sah auch alles andere als schön aus. 
Es gibt jedoch für Android Tablets, Windows Tablets und iPads, Tablets welche eigene Stift haben bzw. unterstützen und welche meistens auch eine Handballen Erkennung haben.
Sobald man dieses Hauptfeature in einem Tablet gefunden hat, ist es eigentlich egal, welches man nimmt. Trotzdem hat jedes Tablet und jedes Betriebssystem oftmals eigene Features bzw. Funktionen, welche es rausstechen lassen. 

Vorteile

iPads:

Die beste Funktion, welche iPads besitzen, sind neben den hervorragenden Pencils mit Handballenerkennung auch AirDrop. Dadurch, dass wir an unserer Schule noch kein Schüler W-LAN haben, können wir untereinander unsere Dateien im Unterricht nicht teilen, da man für jede Cloud und jeden Messenger Dienst W-LAN braucht. 
AirDrop löst dieses Problem, da man (wenn man in einer Reichweite von bis zu ca. 9 Metern ist) untereinander Dateien teilen kann. Diese Funktion ist vor allem sehr interessant, wenn alle in der Klasse einheitlich iPads nutzen, da der Lehrer ein Arbeitsblatt per AirDrop kann und wir direkt anfangen können zu arbeiten. 

Meine Lieblings Notiz-App namens „Notability“ läuft zudem auch nur auf dem iPad und meiner Meinung nach ist das auch ein weiteres Argument für iPads, dies hat mit dem Betriebssystem zu tun.
Weitere Punkte, welche für die Benutzung von iPads sprechen, sind auch die hohe Sicherheit, welche diese Geräte haben. Mit Verschlüsselungen und Sicherheitsupdates ist ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet. Die Geräte haben zudem eine sehr einfache Bedienung. Das UI (User Interface) ist sehr einfach gestaltet und man überblickt die Grundfunktionen sehr schnell.

Eines meiner absoluten Lieblingsfeatures und ist das einfache Management von Dateien. Ich weiß, dass man bei Windows Tablets durch Halten auch Dateien ziehen kann, jedoch kann man auf iPads parallel dazu noch zwischen Apps wechseln, sie öffnen und schließen und noch einiges mehr. (nochmal checken wie das bei Windows Tablets funktioniert)

Android Tablets:

Das wahrscheinlich wichtigste Argument für Tablets, welche Android haben, ist der Preis. Android Tablets sind in den meisten Fällen günstiger in der Anschaffung, als iPads und einfacher in der Handhabung als Windows Tablets und schaffen so einige Preise aus dem weg, damit es auch möglichst allen Schülern klassen- oder schulübergreifend ermöglicht werden kann, Tablets im Unterricht zu benutzen.

Android bietet zwar mehr Funktionalitäten als iOS oder iPadOS, kann aber schnell komplexer und schwieriger wirken. Vorteil gegenüber Apple ist die Offenheit gegenüber anderen Geräten, man ist weniger in einem Ökosystem wie Apple gefangen.

Einige Hersteller haben in Ihrer Version von Android noch eine Art AirDrop, jedoch müsste man dann auch wieder in einer Klasse einheitlich ein Gerät kaufen oder zumindest die Tablets, welche diese Funktion unterstützen.

Windows Tablets:

Windows Tablets sind auch meistens günstiger als iPads. Sie haben auch fast immer einen eingebauten USB Slot, was im Schulalltag von Vorteil sein kann, wenn man „hybrid“ mit PCs arbeitet. USB-Sticks um Dateien untereinander auszutauschen werden jedoch mit AirDrop überflüssig. Jedoch gibt es für die iPads auch günstiger Adapter mit einem USB-Slot.

Das Hauptargument für ein Windows Tablet wäre für mich die Unterstützung von allen Anwendungen, welche man auch auf normale Windows PCs laden kann. Man ist somit nicht mehr eingeschränkt sich schlechtere Versionen von z.B. Photoshop aus dem AppStore runterzuladen, sondern kann sich das richtige Photoshop runterladen. Je nach dem wie hoch der Preis ist, werden jedoch die Anwendungen auch dementsprechend laufen. Einarbeiten in Windows Tablets ist ein Kinderspiel, wenn man bereits Windows 10 auf dem PC gut kennt. Ein sehr hochwertiges und teures Windows Tablet entspricht mit Keyboard einem Laptop. Ein iPad mit Tastatur wäre jedoch kein MacBook.

Nachteile

iPads:

Der wesentliche Aspekt, welcher gegen iPads spricht ist vor allem der hohe Preis. Wenn man sich es selber anschaffen muss ist das für die meisten Familien zwar noch im Rahmen, jedoch wird es schnell deutlich teurer als eine Anschaffung von Android Tablets oder Windows Tablets, wenn man es von der Schule aus kauft.
-Es muss die Office 365

Android Tablets:

Ein Argument gegen Android Tablets ist, dass es keine völlig einheitliche Benutzeroberfläche gibt, welches alle Unternehmen benutzen. Die Betriebssysteme von Samsung, Xiaomi, usw. basieren zwar alle auf Android, welches von Google entwickelt wird, jedoch unterscheiden sie sich alle in ihrem Aussehen und auch in einigen Features. Huawei Share spricht nicht mit der Teilen Funktionen von Xiaomi oder Samsung. Wenn man sich in der Klasse auf ein Tablet oder Unternehmen einigt, würde dieses Problem jedoch wegfallen.

Die Sortierung ist zudem schwieriger gestaltet auf Android Tablets, da man nicht mit Multitouch Dateien in andere Ordner oder Apps verschieben kann. Leider fällt dadurch ein wesentlicher Punkt weg, welcher den Workflow im Alltag deutlich vereinfacht

Windows:

Mein größter Dorn im Auge in Betracht auf die Benutzung von Windows Tablets ist die Benutzer Oberfläche. Ich finde Windows 10 auf meinem PC super, jedoch ist es auf Tablets einfach nur kompliziert und umständlich. Es ist wenig angepasst auf Tablets und nicht vergleichbar mit Benutzeroberflächen von Android oder Apple Tablets. Das liegt natürlich einerseits daran, dass Windows 10 nicht primär auf Tablets ausgelegt ist, jedoch muss man einfach sagen, dass es den Workflow sehr einschränkt.

Besten iPad Apps

Meine Erfahrungen mit iPads an der Schule: Welches iPad ich nutze, was für iPads es gibt und wieso man iPads nutzen sollte

Fazit

Zu allererst würde ich noch als Herausforderung betonen, dass die Office Apps (Outlook, Word, Excel, PowerPoint, usw.) auf den iPads und Android Tablets nur funktionieren, wenn man Microsoft 365 gekauft hat und nicht wenn man eine andere Version von Office hat, wie z.B. Office 2016.
Ich persönlich finde, dass iPads trotz des hohen Preises den besten Workflow und auch Features mit sich bringen. Sie haben Funktionen, welche

Buchreview: „10xDNA: Das Mindset der Zukunft“ von Frank Thelen

Ich habe bereits das letzte Buch von Frank Thelen gelesen und war begeistert von seiner Biographie. Er ist Gründer und Investor und hat bereits mit jungen Jahren angefangen, Websiten zu bauen und auch Unternehmen zu gründen. Das Risiko war immer dabei und er hat auch viel verloren. Das Buch „Startup DNA“ hat mir den Anstoss gegeben, mich mehr mit Startups zu beschäftigen. Dadurch habe ich mein Interesse daran gefunden und mich mit weiteren sehr Interessanten Persönlichkeiten beschäftigt und wie ihre Geschichten waren, wie z.B. Elon Musk und Bill Gates.

Review:

Das Buch 10xDNA wollte ich mir ursprünglich für mein Kindle holen, jedoch ist mir klar geworden, dass in das Design des Buches so viel Mühe und Arbeit geflossen ist und das Design, wie schon bei dem Buch Startup DNA herausragend sein wird, weshalb ich es mir als gebundenes Buch bestellt habe. Diese Entscheidung habe ich nicht bereut, denn dieses Buch hat mich mit seinem Design überzeugt. Die Erklärungen, welche immer gut und übersichtlich am Rand zu sehen sind und die Bilder und Graphiken, welche mit dem grün-türkis immer ein einheitliches Aussehen haben erzeugen ein rundes Aussehen des ganzen Buches.

10xDNA ist jedoch keine Autobiographie mehr, sondern eine Aufzählung und Erklärung vieler neuen Technologien. Es werden jedoch nicht nur technische Themen behandelt, sondern auch z.B. Ernährung und Gesundheit.
Es wird klar gemacht, worauf viele der neuen Techniken basieren und was für weitere in den 10 oder auch 20 folgenden Jahren groß werden.
Das Buch beginnt damit, dass erklärt wird, wie es überhaupt zu der Entwicklung von Mikrochips gekommen ist und wie die Raumfahrt um ca. 1950/60 den größten Software und Technik Unternehmen heutzutage den Wegbereitet hat, dadurch, dass so viele neue Technologien entwickelt wurden.
Das Buch ist sehr umfassend und beinhaltet Erklärung der wichtigsten Themen und zum Abschluss jedes Themas gibt es immer ein Fazit von Frank Thelen selber. Ein cooles Feature sind die QR-Codes, bei denen oft Videos hinterlegt sind, welche bestimmte Themen nochmal besser zeigen.

Fazit:

Das Buch ist jedem zu empfehlen, welcher sich für neue und disruptive Technologien interessiert oder einfach mal wissen will, was AI oder Quantencomputer überhaupt sind. Komplizierte Technologien werden einfach erklärt.

Videogottesdienste Projekt bei der aktiven Bürgerschaft

An meiner Schule wird seit letztem Jahr das Projekt „Sozial Genial“ in den 10. Klassen veranstaltet. In dem Projekt sollen Jugendliche sich ein Projekt ausdenken, welches einen gemeinnützigen Zweck hat, wie z.B. Ein Fußballturnier oder auch ein Computerkurs für Senioren.

In der COVID-19 Krise hatten wir das Problem, dass wir keinen Gottesdienst feiern konnten. Somit kamen wir auf die Idee, dass man eine Videoreihe zusammen aufnehmen könnte, in denen Gottesdienste mit Einspielern der Sänger, Musiker und Leser zu sehen sind. (Mehr zu dem Aufbau und zu den Erfahrungen hier)
Dadurch, dass das Projekt ein gemeinnütziges Projekt war, kam dann die Idee, es als Sozial Genial Projekt zu nehmen.

Einige Tage, nachdem ich den Post veröffentlicht hatte, kam die Gymnasialzweig-Lehrerin auf mich zu und meinte, dass mein Beitrag, welchen ich abgegeben hatte zur aktiven Bürgerschaft geschickt wurde und sie es vielleicht veröffentlichen werden.

Umso mehr freue ich mich, dass das Projekt auch bei der aktiven Bürgerschaft Anklang und Interesse geweckt hat!

iPads in der Schule – der digitale Begleiter für Deinen Schulalltag

Oktober 2019 war es endlich so weit. Nach langem Fragen wurde uns endlich als erste Klasse der Mittelstufe erlaubt, in der Schule iPads zu benutzen.

Doch wieso eigentlich ein iPad?

Mir ging es wie vielen anderen Schüler: Man packt den Rucksack und vergisst am besten noch ein Fach, dann verknickt noch eine Mappe und dann hat man schon das Chaos. Man bekommt Ärger von den Lehrern, da man mal wieder ein Fach vergessen hat und die Ordnung lässt auch zu wünschen übrig. Zudem tut einem der Rücken bei 5 Fächern am Tag und einem ca. 10 kg (nachgemessen) schweren Rucksack sehr weh. Diese Probleme fallen bei einem iPad fast alle weg. Neben dem iPad und ein par Stiften müssen nur noch die Bücher zu den Fächern mit. Damit wird ca. 1/3 des Gewichtes eingespaart.
Zudem habe ich endlich mehr Ordnung in meinen Notizen und habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich nur einige Sätze in eine Notiz schreibe und nicht eine ganze Seite auf dem iPad nutze.
Es hat mich selber sehr verwundert, wie viel mehr Spaß es gemacht hat, in der Schule mit iPads zu arbeiten, als mit herkömmlichen College Block Blättern. Indem ich mich mit dem iPad auseinandergesetzt habe, bekam ich viel mehr Möglichkeiten, kreativ in meinen Hausaufgaben und Notizen zu wirken. Das graphische Gestalten dieser und das Einscannen von z. B. Arbeitsblättern werten meine Haus- und Schulaufgaben/Notizen extrem auf.

Erste Schritte

Der erste Schritt liegt immer darin, die eigenen Eltern zu fragen, ob man sich ein iPad für schulische Zwecke kaufen darf und, ob sie etwas dazu geben würden, da es ja für die Schule sei.
Gleichzeitig ist es wichtig, den Klassenlehrer/in und oder die Schulleitung zu fragen, ob es erlaubt sei, iPads zu nutzen, wenn die Schule es noch nicht offiziell zu gelassen hat. Wenn man dort das “Ok” bekommen hat, sollte man die verschiedenen Lehrer, welche man im Unterricht hat, fragen, ob sie es auch erlauben. Bei diesem Vorhaben sollte man sich alle gut überlegten Argumente zurechtlegen und versuchen sie dem Lehrer zu vermitteln, schließlich sollte dieser zustimmen.
Dieser Punkt ist zudem sehr wichtig, da sich eine Anschaffung eines neuen Gerätes nicht vollends lohnen würde, wenn nur die Hälfte der Lehrer zustimmen. Am sinnvolsten ist es, alle Fächer über das iPad laufen zu lassen. Auch, wenn man das nicht gleich von Anfang an macht, sollte man es nach der Testphase durch aus tun, so ist es am sinnvollsten.

Was für ein iPad benutzen? Qual der Wahl

Überblick:Es ist wichtig als Erstes zu sagen, dass sich nur iPads mit Unterstützung eines Apple Pencils lohnen, da es sonst zur Qual wird zu schreiben oder zu tippen. Außerdem fällt so das wichtigste Argument für iPads weg, denn man schreibt nicht mehr handschriftlich und die Wahrscheinlichkeit, dass es Lehrer erlauben geht gegen Null. Eine Unterstützung für den Apple Pencil haben alle iPad Pros, das Air 3. Generation, das iPad 7. und 6. Generation und das iPad mini 5. Generation.
Die Entscheidung, welches iPad man sich kaufen sollte hängt davon ab, wie hoch das Budget ist, wie oft man es außerhalb der Schule benutzen würde und ob die Eltern oder Großeltern noch etwas Geld dazu geben.

iPad 7. Generation vs. iPad Air 3. Generation:

Wenn man nun weiß, in welcher Preisklasse man sich bewegt, dann kann man anfangen zu überlegen, ob ein iPad, ein iPad Air oder ein iPad Pro das Richtige ist. Ein iPad Mini würde ich nicht empfehlen, da der Bildschirm zu klein ist.
Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem normalen iPad (das neuste ist das der 7. Generation) und einem iPad Air sind die Leistung, welche besser ist (A12 anstatt A10), der mindest Speicher, welcher bei 64 GB liegt anstatt bei 32 GB und der Bildschirmrand, welcher um 0,3 Zoll größer ist. Zudem hat der Bildschirm beim iPad Air noch ein vollständig laminiertes Display, eine Antireflex-Beschichtung, Display mit großem Farbraum (P3) und das True Tone Display. Preislich liegen die beiden Geräte 170€ auseinander und unterstützen beide den Apple Pencil der 1. Generation.

iPad Air 3. Generation vs. iPad Pro 11 Zoll 2. Generation, Pad Pro 12,9 Zoll 4. Generation:

Der wesentliche Sprung ist der zum iPad Pro, wo das neueste das der 4. Generation ist. Man bekommt es in zwei Ausführungen: Einmal in 11 Zoll und einmal in 12,9 Zoll.
Die Unterschiede zwischen den iPad Pros 4. Generation und dem iPad Air 3. Generation sind vor allem ein verbesserter Prozessor (A12Z anstatt dem A12) und deutlich verbesserten Kameras. Sie haben 2 Lautsprecher mehr und Face ID im Gegensatz zu Touch ID. Den Unterschied, welchen man am meisten am meisten spürt, ist aber mit Abstand die Bildschirmgröße und der Apple Pencil 2. Generation. Preislich liegen das iPad Air 3. Generation und das iPad Pro 11 Zoll der 4. Generation 330€ auseinander und mit dem iPad Pro 12,9 Zoll der 4. Generation 550.

Hier ist nochmal ein detaillierter Vergleich zwischen dem Apple Pencil 1. und dem Apple Pencil 2. Generation:

Apple Pencil 1. GenerationApple Pencil 2. Generation
Designrund mit glatter Oberflächekantig mit matter Oberfläche
AnschlüsseLightning Male zum Laden und Synchronisierenkeine vorhanden
Ladenlädt über den Lighning-
anschluss am iPad
lädt kabellos am iPad
Aufbewahrungkein magnetischer Clip vorhandenhält magnetisch an der Seite des iPads
ZeichnenDruck- und NeigungserkennungDruck- und Neigungserkennung
Gestenunterstützt keine Gesten am StiftDoppeltippen auf den Stift (nur ca. untere Hälfte), damit zwischen Funktionen in Apps gewechselt wird
(wie z.B. Stift zu Radiergummi)
Kompatibel mit9,7 Zoll-iPad 6. Generation, iPad Air 3. Generation, iPad Mini 5. Generation und alle älteren GeräteiPad Pro 11 Zoll und iPad Pro 12,9 Zoll 3. / 4. Generation
Preis99€135€
Quelle: https://www.giga.de/unternehmen/apple/news/apple-pencil-1-2-unterschiede-und-kompatibilitaet-der-stifte-fuers-ipad/ am 07.06.2020 eingesehen

Hier hast Du auch noch einen Vergleich der Specs rund zwischen iPad Air 3. Generation, iPad Pro 11 Zoll 4. Generation und iPad Pro 12,9 Zoll 4. Generation.

Hürden/Probleme:

Wie bei allem gibt es auch bei iPads, welche man in der Schule benutzt, Hürden und Probleme. Probleme die vor allem im Alltag passieren, aber logisch sind, sind vor allem der Akku, falls man mal vergisst ihn zu laden, denn sonst kommt man locker durch den Tag und wenn man das iPad zuhause vergisst. Meiner Meinung nach ist es auch wichtig, dass man darauf achtet, dass das iPad entweder im Fach eingeschlossen ist oder man es im Rucksack mitnimmt, damit die Gefahr eines Diebstahls nicht zu groß ist.
Leider sind die meisten guten Apps, welche man benötigt, kostenpflichtig. Sie kosten zwar nur zwischen 2 und 10€, jedoch summiert sich das schnell. Den Großteil muss man aber nur einmalig kaufen.

Fazit:

Mit meinem iPad Pro 12,9 Zoll der 4. Generation bin ich sehr zufrieden. Da ich gerne 2 Apps nebeneinander offen habe, habe ich für die größere Variante entschieden. Mit dem Pencil der 2. Generation bin ich auch glücklich und der Workflow mit meinen Lieblingsapps: Notability, Quizlet, My Script Calculator und GeoGebra funktioniert einwandfrei. Ich benutze das iPad auch viel außerhalb der Schule, da ich meine Gitarren Noten und auch YouTube, Netflix und co. darauf schaue, sowie auch blogge 🙂
Ich hoffe ich konnte Dir bei Deiner Entscheidung, ob sich ein iPad lohnt, helfen und bis bald!

Buchreview „Young Money Guide: Richtig mit Geld umgehen und mehr vom Leben haben“ von Henning Jauernig

Hallo und willkommen zu einem neuen Buchreview auf meinem Blog! Ich befasse mich nun ca. seit Oktober 2019 mit dem Thema Finanzen. Ich habe bzw. ich lese immer noch viel über ETFs, Aktien und generelle Geldanlagen, jedoch auch Startups und auch informiere ich mich über Steuern.

Review:

Auf das Buch „Young Money Guide: Richtig mit Geld umgehen und mehr vom Leben haben“, welches von Henning Jauernig geschrieben wurde und am 13. Januar 2020 seine Erstveröffentlichung hatte. Das Buch baut auf den gleichnamigen Blog namens „Young Money“, welcher im „SPIEGEL“ veröffentlicht wird, auf, fasst es kompakt zusammen und teilt es gut in wichtige Themenbereiche des Lebens auf. Es richtet sich gezielt an junge Menschen, welche sich noch nicht so viel mit dem Thema Finanzen befasst haben und mehr lernen wollen. Es hat einen sehr guten Überblick über die Themen: Geld im Alltag, Konto & Kredit, Geld anlegen & investieren, Geld verwalten & beschützen, Rente & Versicherungen, Bauen & Wohnen, Geld & Liebe, Steuern und der Traum von finanzieller Unabhängigkeit. Das Buch ist ein Ratgeber bzw. ein guter Einstieg in die Welt der Finanzen, welche anfangs sehr überwältigend sein kann und der Autor erklärt die verschiedensten Themen sehr verständlich, sodass es auch Anfänger verstehen können, welche gerade ihr eigenes Geld verdienen und noch keine Erfahrungen auf diesem Gebiet haben. Henning Jauernig erklärt diese komplexen Vorgänge einfach und unterstützt Beispiele auch mit Bildern.
Meine Lieblingsthemen waren vor allem ETFs und Aktien im Thema „Geld anlegen & investieren“, da ich doch nochmal einiges dazu gelernt habe, was es für ETF Typen es gibt, wie man sich am besten einen ETF aussucht und wo man ihn kauft, sowie auch richtig versteuert. Es werden bei allen Themen auch die „Schattenseiten“ erklärt, welche nicht ganz so erfreudig sind, jedoch auch sehr wichtig, um keine Probleme mit dem Finanzamt zu bekommen. Ich wusste z.B. davor nicht, dass Aktien auch versteuert werden müssen. Das liegt natürlich einerseits an meinem jungen Alter, denn mit meinen 15 Jahren habe ich mich noch nicht so viel mit dem Thema „Steuer“ befasst, jedoch bin ich gerade dabei mir viele verschiedene Teile der Selbstständigkeit anzuschauen und wie man die im besten Fall ohne Probleme löst und sich auch passend Hilfe sucht.
Oftmals sind Vorgänge, wie z.B. das Anlegen in ETFs in Checklisten und Regeln zusammengefasst und anhand dieser kann man diese Prozesse, welche vom Entscheiden für eine Portfolio-Variante über eine Hilfe, um den passenden ETF zu finden, ein Depot zu eröffnen und welche die besten Anbieter sind und am Ende auch, wie man die Erträge richtig versteuert. Diese Art von Checklisten und Regeln helfen einem immens, um einen Überblick zu bekommen, welche Schritte befolgt werden sollten bzw. wie es Sinn macht, vorzugehen.

Fazit:

Ich kann das Buch jedem empfehlen, welcher sich mit dem Thema Finanzen nicht gut auskennt und einen Überblick darüber haben will, sowie auch lernen wollen, wie man schlau und nachhaltig investiert, anstatt das Geld auf dem Sparbuch zu lassen. Henning Jauernig macht dem Leser aber keine Versprechen, dass wenn man jetzt sein ganzes Geld in eine Aktie steckt Millionen Gewinnen kann, denn es wird genau gemahnt bzw. erklärt, dass es immer wichtig ist, Geld auf z.B. einem Tagesgeldkonto bereit zu haben, um z.B. Arbeitslosigkeit zu überstehen und man immer nur Geld, welches übrig ist investieren sollte. Auch werden Spartipps erklärt, womit man auch mehr Geld für das Investieren bekommen kann, wie z.B. eine Steuererklärung abzugeben oder auch Strom-/Gasanbieter jährlich zu wechseln. Ich habe währen des ganzen Buches mir die wichtigsten Punkte immer raus geschrieben, da ich das Buch auch später benutzen will, um es als Ratgeber bei verschiedenen Problemen und mit Tipps nutzen zu können.
Ich persönlich denke, dass das Buch für jeden Menschen ab 16 Jahren ist, da man dort meistens keine bzw. fast keine Ausgaben hat und viel Geld hat, für einerseits investieren und auch einen Teil sparen. Mit 10€ auf Amazon ist das Buch auch sehr Preiswert und es ist eine echte Empfehlung für alle in meinem Alter.

Erfahrung nach 7 Wochen Video Gottesdienste

Nun sind 7 Wochen vergangen, in denen ich mit einigen weiteren Menschen Video Gottesdienste produziert habe. Der ursprüngliche Plan war, dass man einen Livestream macht, jedoch war das zu dem Zeitpunkt aufgrund der Ausgangsbeschränkung nicht möglich. Primär waren die Videos für unsere Gemeindemitglieder gedacht, jedoch hatten wir im Peak bis zu 750 Aufrufe.

Hier ist mein Blogpost zu den Vorbereitungen und den ersten Erfahrungen

Die Zeit hat sehr viel Spaß gemacht. Es wurden Video für Video mehr Menschen, welche sich beteiligt haben, sowie das Feedback, welches Woche für Woche neue Motivation brachte. Die Videos hatten die Möglichkeit, einen musikalisch deutlich abwechslungsreicheren Gottesdienst zu kreieren, welche von uns auch viel genutzt wurde. Eine Band, welche vor ca. 30 Jahren in unserer Gemeinde entstand, konnte wieder regelmäßig im Gottesdienst auftreten und es gab auch eine größere Vielfalt an Lektoren und Lektorinnen. Somit war es auch möglich, in den Video Gottesdiensten ein großes Projekt zu starten und umzusetzen, in dem 15 Menschen gleichzeitig musiziert haben.

Probleme am Anfang:

  1. Kamera
    Schon nach den ersten Aufnahmen wurde uns klar, dass der Autofokus an unserer Fujifilm XT-100 kaputt war und sie hatte auch Probleme mit den Farben. Der Autofokus war zum Teil sehr störend, da er zum Teil für über eine Minute unscharf war.
  2. Strukturierung
    Das erste Video war leider nicht sonderlich gut geplant. Zudem hatten der Pfarrer unserer Gemeinde und ich verschiedene Ansichten, wie gewissen Szenen ablaufen sollten, weswegen das Video am Anfang nicht sonderlich zufriedenstellend war.
  3. File-System
    Zu Beginn unseres Projektes war ich mit den ganzen Input stellen überfordert. Wir hatten ca. 20 Videos von der Kamera, in einem weiteren Ordner wieder 5 Videos von der Band, einige Videos wurden mir auf Whatsapp geschickt und wiederum andere in Microsoft Teams.
  4. Zeitaufwand
    Anfangs hat niemand gedacht, dass das Projekt in so kurzer Zeit, so aufwändig werden könnte. Wöchentlich waren es ca. 3h-6h Aufnahme in der Kirche und zwischen 15h und 22h für Videoschnitt, welche ich aufgewendet habe.

Lösungen:

  1. Kamera
    Leider konnte selbst der Support das Autofokus Problem nicht lösen, weswegen wir auf das Samsung S20 Plus umgestiegen sind. Somit machte der Autofokus keine Probleme mehr und auch das plötzliche Farbproblem war unter Kontrolle. Das einzigen Mankos waren der schlechte Zoom, da er digital ist und auch die schlechte Tiefenunschärfe, was jedoch normal ist bei Smartphones. Zum Schluss hin kam auch unsere Sony Alpha 6400 an, welche ein sehr gutes Preis – Leistungsverhältnis hat und auch um einiges besser ist als die Fujifilm.
  2. Strukturierung
    Unser Pfarrer hat ein gutes System gefunden, um seine Optimalvorstellung des Videos mir bestmöglich mitzuteilen, sowie auch Untertitel, Einblendungen und auch die richtigen Videos. Diese Sachen gibt er mir in einer Form Drehbuch, wonach ich arbeiten kann, aber auch noch Vorschläge machen kann und eigene Sachen durchsetzten kann. Somit ist es eher ein Leitfaden für die Videos.
  3. File-System
    Alle Videos aus allen Quellen habe ich in einen zentralen “Footage” Ordner gezogen, auf welchen unser Pfarrer auch Zugriff hatte und wo er auch die Videos umbenennen konnte.
  4. Zeitaufwand
    In dieser Zeit war es sehr wichtig für mich, meinen Tagesablauf so zu ordnen, dass ich Montags bis Donnerstags meine Hausaufgaben gemacht habe, welche Woche für Woche mehr wurden und dann von Donnerstag bis Samstag das Video schneiden konnte. Meistens war die erste Version des Videos Freitags fertig, wonach sich der Pfarrer es nochmal angeschaut hat und mir Feedback gegeben hat. Anschließend habe ich es ihm wieder geschickt und hochgeladen.

Fazit:

Die 7 Wochen haben mir sehr viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt. Ich habe gelernt, was für Probleme während der Videoproduktion aufkommen können. Es gefiel mir, den Menschen mit neuer Musik und dem Auftreten der Band, sowie interessanten Inhalten im Gottesdienst Freude zu bereiten. Zudem konnte ich auch viel über Videoschnitt mit Adobe Premiere Pro lernen. Ich habe durch die lange Zeit, welche ich an den einzelnen Gottesdiensten gearbeitet habe auch schnellere Workflows entwickelt und mir viele wichtigen Hotkeys angeeignet. Ein sehr großer Vorteil war auch mein 2 Bildschirm Setup, da auf meinem Hauptbildschirm die Timeline, Farbkorrektur und das Video angezeigt wurde und auf dem 2. Bildschirm waren dann die Fenster für Effekte, Medien-Browser, Audio Pegelung, Effekteinstellungen, Quellmonitor

Hauptmonitor

Zweitmonitor

Aktuell sind wir dabei einen Livestream aufzubauen, womit wir jeden Samstag aus der Kirche streamen. Näheres dazu wird aber nochmal in einem eigenen Post kommen 🙂

Zusammengefasst war es eine gute Zeit und alleine für die ganzen Erfahrungen und das was ich zusätzlich gelernt habe, würde ich es wieder tun.